Nach Finanzverwalter Ruedi De Toffol und Stadtschreiber François Scheidegger soll, gemäss grenchen.net, in kurzer Zeit bereits ein dritter Chefbeamter der Stadtverwaltung gekündigt haben. Die Rede ist von Rudolf Junker, der in Personalunion als Rechtskonsulent, Personalchef und Chef Informatik tätig war.
Mit "Zufall" oder anderen schlauen Begründungen lässt sich diese Anhäufung von Abgängen aus Schlüsselpositionen im Hotel de Ville sicher nicht mehr begründen. Die Gerüchte, wonach im Umfeld von Stadtpräsident Boris Banga ein schlechtes Arbeitsklima herrsche, erhärten sich von Woche zu Woche und müssen nun endlich abgeklärt werden. Falls sich die Kündigung von Personalchef Junker bestätigt, sollte das wohl allen klar sein. Denn jeder Wechsel aus derart wichtigen Positionen ist mit Know-How-Verlust, Umtrieben und so auch mit Kosten für die Steuerzahlenden verbunden. Das muss sofort gestoppt werden.
Die SVP Grenchen bietet dem Stadtpräsidenten an, die personellen Probleme in der Stadtverwaltung und das Arbeitsklima in Boris Bangas nächsten Umfeld zu diskutieren, die Gründe dafür zu eruieren sowie Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Dazu soll als erste Massnahme unverzüglich ein Gespräch am "runden Tisch" einberufen werden, an dem neben dem Stadtpräsidenten auch die Präsidenten und Fraktionschefs der vier Grenchner Parteien teilnehmen müssen. In einem Brief wird Stadtpräsident Boris Banga von der SVP Grenchen diesbezüglich noch direkt angeschrieben.
Die SVP hofft, dass Boris Banga auf dieses Angebot eingeht und sich nicht, wie bei anderen Gesprächsangeboten bürgerlicher Politiker, abtaucht und sich versucht als Opfer darzustellen.
Weitere Auskünfte:
Richard Aschberger, Präsident SVP Stadt Grenchen, Tel. 032 652 47 78