Berta - da staunten die Grenchner Steuerzahler


Interpellation der SVP-Fraktion im Grenchner Gemeinderat.

Nicht nur die Berta staunt, auch viele Grenchnerinnen und Grenchner Steuerzahler staunen über den Verwendungszweck ihrer Steuergelder. An der Einweihungsansprache, hat der Stadtpräsident vermutlich bereits geahnt, dass dieses «Kunstwerk» in Grenchen zu Diskussionen führen wird. Zitat aus der Rede: «Ich bin überzeugt, dass Berta zu spannenden, konstruktiven Diskussionen, vielleicht auch zur Auseinadersetzung mit dem Ort führen wird. Ich freue mich darauf». Nun die Diskussion findet statt, im Internetportal Grenchen.net, in der Öffentlichkeit, in den Medien und auch bei den politischen Parteien.

Hauptthema ist nicht das «künstlerische» sondern die Kosten die das «Werk» den Steuerzahlenden von Grenchen beschert hat.

Aus diesem Grund bitten wir das Stadtpräsidium um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

1.
Wieviel hat die Renovation dieses «Kunstwerkes» Grenchen gekostet?

2.
Wieviel hat der Transport gekostet?

3.
Wer hat diese Kosten bewilligt?

4.
Sind weitere Kosten zu erwarten (Unterhalt, Renovationen und Abtransportkosten)?

5.
Wurde eine Baupublikation eingereicht, resp. eine Baubewilligung eingeholt?

6.
Haben die Grenchner Steuerzahlenden in Zukunft weitere solche «Kunstwerke» ungefragt zu bezahlen?

7.
Gibt es keine Grenchner Künstlerinnen und Künstler die Werke schaffen, welche in Grenchen ausgestellt werden könnten? Warum musste eine auswärtige Künstlerin berücksichtigt werden?

8.
Warum wurde dieses «Kunstwerk» nicht beim Grenchner Kunsthaus aufgestellt?

9.
Wie lange bleibt dieses «Kunstwerk» in Grenchen?

10.
Wer haftet für Schäden wenn es, wie in Solothurn, zu Vandalenakten kommt? Werden dann wiederum die Grenchner Steuerzahlenden zur Kasse gebeten?


Begründung: Im Vorstosstext enthalten.


Unterschriften:
1. GR Heinz Müller
2. GR Ivo von Büren
3. GR Marc Willemin

Grenchen 16. August 2010


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